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31. August 2012 - 11. November 2012

Sensing Place. Zur medialen Durchdringung des urbanen Raums

Sensing Place befasst sich mit städtischen Entwicklungen, neuen urbanen und digitalen Infrastrukturen und Raumkonzepten. Zentraler Aspekt der Ausstellung ist die veränderte Wahrnehmung des urbanen Raums in unserer datenorientierten Gesellschaft. Ein Stadtteil wird heute weniger über das Flanieren erfahren, als über den Informationsabruf via Smartphone und anderer mobiler Medientechnologien.
Die Ausstellung thematisiert diese Rekonfiguration des öffentlichen Raums durch die zunehmende Überlagerung von Informationssphäre und geografischem Raum. Mit künstlerischen Eingriffen versucht die Ausstellung, die Um- bzw. Neugestaltung des öffentlichen Raums mit ästhetischen bzw. medientechnischen Mitteln nachzuvollziehen.
Mehrere ortsbezogene Interventionen werden den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit bieten, neben den Werken im Ausstellungsraum auch das Dreispitzareal und die Altstadt von Basel sensorisch zu erkunden - von Urban Games bis hin zu Datenvisualisierungen, Smart-phone-Apps oder sensorischen Klanginterventionen. Durch Mobilität und Interaktivität erleben die Teilnehmenden neue, sich überlagernde, elektroakustische Klang- und Datenräume, die durch digitale Apparaturen und Techniken geschaffen bzw. erfahrbar gemacht werden. Sensing Place wird die erste, von der neuen künstlerischen Leiterin Sabine Himmelsbach eigens für das Haus für elektronische Künste Basel kuratierte Ausstellung sein.

Künstler
Timo Arnall, Jørn Knutsen und Einar Sneve Martinussen (N), Ursula Damm (D), fabric|ch (CH), Ulrich Fischer (CH), Luca Forcucci (CH, Konzert/Performance), Yolande Harris (GB/NL), Christina Kubisch (D), Francisco Meirino (CH, Konzert/Performance), Christian Nold (GB), Gordan Savičić (SRB/D) , SENSEable City Lab (Carlo Ratti, Assaf Biderman, Dietmar Offenhuber, Eugenio Morello, Musstanser Tinauli, Kristian Kloeckl, David Lee, Malima I. Wolf, E Roon Kang) (USA), Mark Shepard (USA), Corinne Studer (CH)

Kuratiert von Sabine Himmelsbach.
Vernissage: Donnerstag, 30. August 2012, 19h




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